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MOBILFUNK

RA. Dr. Wolf Herkner und am Rednerpult die Vorsitzende der Initiative zum Schutz vor Elektrosmog Südbaden e.V., Frau Angelika Gremlich-Doblies, bei der Begrüßung


Informationen:


Besonders gefährlich für Kinder:

Kinder unter 13 Jahren sollten kein eigenes Mobiltelefon besitzen, empfiehlt Norwegens Ombudsmann für Kinder, Trond Waage; so auch die Homepage des Bundesamtes für Strahlenschutz mit ausdrücklichem Warnhinweis. In Deutschland besitzt dagegen bei den Sechs- bis Zwölfjährigen bereits jedes zweite Kind ein Handy und 92 Prozent bei den 13- bis 19jährigen (Badische Zeitung: 22. Juni 2007). Der Ombudsmann sorgt sich über eine eventuelle, von der Strahlung verursachte Gefahr und fürchtet, dass die Kinder mit Mobiltelefonen zu Versuchskaninchen für ein potenzielles Risiko werden: Wir wissen zu wenig darüber, was die Strahlung von immer leistungsstärkeren Mobiltelefonen bei Kindern unter 13 Jahren bewirkt.

Die Direktorin Jaqueline McGlade der Europäischen Umweltagentur (EUA) warnte am 30. Oktober 2007 - im ARD Magazin "Report Mainz" - vor den Gefahren der Handy-Strahlung und forderte eine Herabstufung der deutschen Grenzwerte. Die EUA ist die zuständige Fachbehörde der EU für Umweltfragen, die als erste Fachbehörde bereits 2001 öffentlich vor den Gefahren hochfrequenter Strahlung warnte, wie sie durch WLAN-Netzwerke, Handy-Strahlung bzw. Mobilfunk ausgesendet wird: www.eea.europa.eu

EUA: Mobilfunk- Risiko vergleichbar mit den Gefahren von Asbest und PCB:
"Die aktuelle Forschung und die Analysen der Langzeiteffekte der Strahlung von mobiler Telekommunikation zeigen, dass es umsichtig von den Gesundheitsbehörden wäre, Maßnahmen zu treffen um vor allem empfindliche Gruppen wie Kinder weniger stark dieser Strahlung auszusetzen" sagt Jacqueline McGlade, Executive Director der EEA.

Am 7. Februar 2005 informierte das Informationszentrum gegen Mobilfunk in einem Rundschreiben die Elternbeiräte der Schulen über die Ergebnisse der Reflexstudie der britischen Strahlenschutzkommission NRPB.
http://umweltinstitut.org/elektrosmog/-w-lan-warnung463.html

Im März 2007 riet der Bayerische Landtag davon ab, Schulen mit drahtlosen Internet-Netzwerken (WLAN) auszustatten. Dem schließt sich jetzt die Bundesregierung an und empfiehlt, herkömmliche Kabelverbindungen zu bevorzugen, wenn auf den Einsatz von funkgestützten Lösungen verzichtet werden kann.

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EU fordert Grenzwertanpassung: Frankreich handelt und setzt Kinderschutz um

Die Umwelt- und Verbraucherorganisation Diagnose-Funk fordert aktiven Kinder- und Jugendschutz, sowie Senkung der Grenzwerte. Skandalöse Untätigkeit der internationalen Behörden, sowie Verharmlosungen durch die Industrie werden durch die Entwicklung in Frankreich blossgestellt!
Nachdem schon Lyon eine Kampagne gegen die Handynutzung bei Kindern unter 12 Jahren gestartet hatte, präsentierte nun der französische Umweltminister Jean-Louis Borloo ein Gesetz, das Handywerbung verbieten soll, welche sich an Kinder unter 12 Jahren richtet, den Verkauf von Handys für Kinder unter 6 Jahren untersagt und zudem tiefere Grenzwerte ankündigt.
mehr ...

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Weitere Informationen von Dr. med. Wolf Bergmann / Dr.med. Horst Eger:

  • Mobilfunk: Einwirkungen auf die menschliche Gesundheit, Folgerungen und Forderungen aus ärztlicher Sicht, Stuttgart, Juni 2007